Europa

 
Ich sehe die EU in ihrer derzeitigen Konstellation zum Scheitern verurteilt.
Man sollte vielmehr das Vermächtnis von de Gaulle und Adenauer bewahren und die EU als Wirtschaftsunion ansehen und nicht als Staatengemeinschaft. Dies wird anhand der vorhandenen Kulturen, Infrastrukturen, Sprachen,Gebräuche, Wirtschaftsstruktur, politischen Einstellungen und den vielen Völkern nicht funktionieren.
Die Osterweiterung verlief zu schnell und unüberlegt.
Was ich als sinnvoll ansehe wäre folgende Staaten Konstellation aus Finnland - Schweden - Norwegen - Dänemark - Deutschland - Niederlande - Belgien - Luxemburg - Frankreich - Spanien - Portugal - Italien und Österreich als reine Wirtschaftsunion.
Die Schweiz - Lichtenstein - Monaco - Andorra und San. Marino als Partnerstaaten.
Die Wirtschaftsunion sollte zwar eine überregionale Verwaltung haben, welche als Koordinationsstelle dienen sollte.
Jedes Mitgliedsland sollte trotzdem seine eigene Regierung und Unabhängigkeit besitzen.
Damals in der EWG und EFTA Zeit hat dies wunderbar geklappt.
England war zwar auch Mitglied in der EWG, jedoch habe England immer eine Extrawurst gespielt und sich nie richtig als Europäer gezeigt.
England war in der gesamten Entwicklung von Europa stets ein Hemmschuh gewesen.

Diese europäische Staaten Konstellation verbindet wesentlich mehr an Kulturen etc. als man glauben darf.
Europa in der oben aufgeführten Zusammensetzung wäre eine vernünftige und zukunftsorientierte Wirtschaftsunion gewesen.

Auch sollte jeder Staat die Möglichkeit besitzen ohne große Probleme aus dieser Wirtschaftsunion aussteigen zu können.

Mit der jetzigen Europäischen Union als Staatenverbund sehe ich auf Dauer keine positive Zukunft, viel mehr wird dies in Zukunft ein Staatenverbund der Zerwürfnisse werden.

Der damalige Grundgedanke von de Gaulle und Adenauer war in die richtige Richtung gedacht, deshalb sollte man sich auf die Anfangsgedanken zurück besinnen, bevor es zu spät ist.
Eines steht außer Frage:
Wir brauchen eine europäische Wirtschaftsunion, da alle Staaten und die Wirtschaft aufeinander angewiesen sind.
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